Juli 2020

Pressemitteilung

Die Mitglieder­versammlung des Unter­nehmer­verbandes Frankfurt Rhein-Main (UVF) hat Prof. Klaus-Dieter Scheurle, CEO der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, für zwei Jahre zu ihrem Vorstandsvorsitzenden gewählt. Dr. Michael Hann, der den Verband über viele Jahre erfolgreich als Vorsitzender geführt hat, war überraschend am 13. Februar 2020 verstorben.

Der übrige Vorstand wurde wiedergewählt:

Erste stellvertretende Vorsitzende ist Sybille Siefer, Managing Director von Willis Towers Watson Versicherungs­service GmbH, zweiter stellvertretender Vorsitzender Dr. Hans Werner Knackstedt, geschäftsführender Gesell­schafter der Abfluß-AS GmbH, Tanja Gönner Vorstands­sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammen­arbeit (GIZ), Volker Greiner Vizepräsident Nord- und Zentraleuropa Emirates sowie Martin Gruber Geschäfts­führer Avis Budget Auto­vermietung GmbH & Co. KG.

Dezember 2018

VhU: Dieselfahrverbot in Frankfurt vorerst abgelehnt

18.12.2018 - Dr.-Ing. Jochen Knake: "Zulassung der Berufung ermöglicht gründliche Überprüfung des Diesel-Urteils. Fahrverbot in 2019 wird unwahrscheinlicher."

Frankfurt am Main. Mit "großer Erleichterung" nimmt die VhU zur Kenntnis, dass der hessische Verwaltungsgerichtshof einen Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe für Dieselfahrverbote in Frankfurt ab Februar 2019 abgelehnt hat.

Ebenfalls "sehr erfreulich" sei, dass der VGH zugleich die Berufung gegen das Diesel-Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden wegen "ernstlicher Zweifel an dessen Richtigkeit" zugelassen habe, sagte Dr.-Ing. Jochen Knake, Vorsitzender des VhU-Verkehrsausschusses und Geschäfts­führer des mittel­ständischen Elektroindustrieunternehmens Nolta GmbH aus Cölbe.

"Mit diesen Urteilen ist es unwahrscheinlicher geworden, dass es im Jahr 2019 zu einem Fahrverbot in Frankfurt kommt. Es ist gut, dass das Land die Zulassung der Berufung beantragt hatte und nun eine gründliche Überprüfung des Wiesbadener Urteils möglich wird", sagte Knake.

Knake zeigte sich zufrieden, dass der VGH wie schon der Bundesgerichtshof festgestellt habe, dass Fahrverbote verhältnismäßig sein müssten und nur als allerletztes Mittel in Betracht kämen. Er hoffe, dass Fahrverbote auch im Hauptsacheverfahren abgewendet werden könnten.

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